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Kanister


Kanister mit UN-Zulassung

Kunststoffkanister mit UN-Zulassung – Gefahrgutkanister

Eine ganze Reihe verschiedener Produkte vor allem der chemischen Industrie gelten als Gefahrgüter und bedürfen somit einer entsprechend sicheren Verpackung. Eine solche stellen unter anderem Kunststoffkanister mit UN-Zulassung dar. Sie bieten anhand ihrer Form, möglicher Füllgüter und verschiedener Fassungsvermögen eine sehr breite Palette verschiedener Verpackungen für gefährliche Güter.

Hergestellt werden die Kunststoffkanister in Größen von zwei bis 60 Liter in verschiedenen Formen. Die Designs umfassen neben den klassischen Kanistern mit quaderförmiger Grundstruktur auch solche, die eingelassen eine zweite Flasche oder Sprühflasche mitbringen. So lassen sich auch verschiedene Produktkomponenten in einer Verpackung kundenfreundlich kombinieren. Die Gefahrgutkanister werden aus hochwertigem High Density Polyethylen hergestellt. Letztere Eigenschaft ist vor allem bei Gefahrgütern sehr von Vorteil. Hart-PE ist zudem einfach in der Verarbeitung und ein recht günstiger Rohstoff, sodass sich daraus robuste Gefahrgutkanister zu attraktiven Preisen produzieren lassen. Darüber hinaus ist HDPE physiologisch unbedenklich und damit sogar für die Verpackung von Lebensmitteln geeignet

Mit der UN-Zulassung weisen die Kunststoffkanister ihre Eignung als Verpackung für gefährliche Stoffe nach. Alle Gefahrgutverpackungen erhalten eine solche Zulassung, in der bestätigt wird, dass die Verpackung die Anforderungen an Dichtigkeit und weitere Eigenschaften wie etwa Bruchsicherheit erfüllt. Vergeben wird die Zulassung für die Kunststoffkanister von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. Die Kanister erhalten nach bestandener Prüfung eine UN-Zulassungsnummer, die unter anderem Auskunft gibt, welche Stoffe in einem Kunststoffkanister verpackt werden dürfen, aus welchem Material die Verpackung besteht und für welche maximale Bruttomasse der Kanister zugelassen ist. Anhand der Datumsuhr lässt sich ablesen, wann der Kanister hergestellt wurde.

Bei der Auswahl der Verpackung für Gefahrgüter werden vor allem drei Kriterien aus den Eigenschaften des Produktes hinzugezogen: Dessen Entzündlichkeit, die Toxizität und die Ätzwirkung. Sie bestimmen, mit welcher UN-Klasse die Güter verpackt werden dürfen. Des Weiteren ist die chemische Stabilität besonders wichtig. Hier glänzt Hart-PE mit sehr guten Werten. Es gibt keine Stoffe an seinen Inhalt ab und kann ihn so auch nicht verunreinigen. Verpackt werden können in den Kunststoffkanistern unter anderem Salze und ihre Lösungen, Säuren und Basen, aber auch organische Lösungsmittel wie Öle oder Alkoholverbindungen. Um eine optimale Entnahme zu garantieren, muss es sich beim Füllgut um Flüssigkeiten mit ausreichender Viskosität handeln. Auch andere schüttbare Güter wie Salze und Granulate sind als Verpackungsgut denkbar.

Gefahrgutkanister aus Kunststoff punkten gleich mehrfach als Kandidat für die optimale Verpackung. Die leichten, sehr robusten Verpackungen können beim Transport und Handling nicht so leicht beschädigt werden. Zudem schützen eingefärbte Kanister ihren Inhalt vor Licht. Für fotosensible Güter ist das besonders wichtig. Haben sie ihr Zulassungsverfahren durchlaufen, sind Kanister mit UN-Zulassung aus Kunststoff also zuverlässige, praktische und günstige Verpackungen, die zudem lebensmittelgeeignet sind. Damit stellen sie eine hervorragende Verpackung für schüttbare Güter aus der chemischen Industrie und Lebensmittelindustrie dar.